Die Kölnmesse GmbH, Veranstalter der Gamescom, machen einen auf den ersten Blick fraglichen Schritt, Sie verbieten “Bloggern”, u.ä den Zugang zum Pressebereich der Gamescom.
„Es werden keine Akkreditierungen an Inhaber privat initiierter Spiele-Homepages, privat initiierter Blogs sowie Podcast-Seiten ausgestellt.“
Natürlich ist das in irgend einer Form ärgerlich, aber halten wir uns einmal vor Augen, was sich denn heute alles “Presse-Mensch” nennen darf. Alle die Twitter benutzen, oder Let’s Plays veröffentlichen nennen sich “Blogger im Gamingbereich”, ergo beansprucht diesen Titel jeder der einmal im Monat einen Twittereintrag schreibt, im Rausch “Emily the Strange: Skateboarding” let’s played haben.
Die Gamescom ist Mittwochs traditionell nur für die Presse geöffnet, laut Berichten von 2011 sahen die Hallen im Bezug auf Überfüllung ähnlich aus wie an einem Donnerstag oder Freitag. Ich verstehe also den Schritt der Kölnmesse AG.
Aber wer kann es den “Bloggern” verübeln, die Presse-Services sind wirklich sehr verlockend:
- Ausstellerverzeichnis im Internet, Kataloge im Presse-Centrum
- Presseinformationen, Pressefächer der Aussteller und Neuheitenpublikationen im Internet oder im Presse-Centrum
- Betreute PC-Pressearbeitsplätze
- WLAN steht im Presse-Centrum kostenlos zur Verfügung
- Garderobe und Schließfächer (2-€-Münze/Pfand)
- Presseclub
- Foto-, TV- und Hörfunk-Service
Dies hat natürlich in keinster Weise Auswirkungen auf kommerzielle Magazine und Formate, wie Gamestar, Giga oder der gleichen.
Quellen: Giga.de, Gamescom.de


Simon Burger
* 07.06.1994 | † ??.??.????
Blogger, Autor, Zyniker, Misanthrop